Schweiz 2026 · CPC CHF 25

Arbeitslosenversicherung Rechner Schweiz 2026

ALV-Beitrag, versicherter Verdienst, Taggeldsatz 70/80% und maximale Bezugsdauer in der Schweiz berechnen.

de-CHSchweizer FrankenOffizielle QuellenKeine Fake-Experten

Einordnung für die Schweiz

Der ALV Beiträge und Taggeld ist für die Schweiz geschrieben und verwendet Schweizer Begriffe, Franken, Kantone und Behördenquellen. Er ist kein deutscher oder österreichischer Rechner mit geändertem Währungszeichen. Gerade bei Arbeitslosenversicherung unterscheiden sich Sätze, Abzüge, Fristen und Zuständigkeiten zwischen der Schweiz, Deutschland und Österreich so deutlich, dass ein DACH-Einheitsrechner fachlich nicht sauber wäre. Die Seite trennt deshalb bewusst Rechenfelder, Annahmen, Quellen und Grenzen.

Der typische Anwendungsfall ist Lohnabzug, Arbeitgeberkosten, Taggeldschätzung, Bezugsdauer und Vorbereitung eines RAV- oder Arbeitslosenkassen-Termins. Wer nur einen schnellen Betrag braucht, kann die Eingabefelder nutzen und das Resultat als erste Grössenordnung lesen. Wer eine Lohnabrechnung, Steuerplanung, Versicherungspolice, Hypothek oder Vorsorgeentscheidung vorbereitet, sollte zusätzlich die Quellen prüfen und die persönlichen Daten dokumentieren. Ein Rechner ist besonders nützlich, wenn er zeigt, welche Eingabe das Ergebnis treibt und wo eine offizielle Stelle massgebend bleibt.

Feste Parameter und Quellenstand

Diese Seite ist auf den Quellenstand 2026-05-01 gesetzt. Für Arbeitslosenversicherung sind insbesondere folgende Punkte hinterlegt:

Die Quellenliste am Ende der Seite verweist nur auf Schweizer Bundesstellen, kantonale Steuerverwaltungen, die Schweizerische Nationalbank, FINMA, Priminfo/BAG oder die AHV/IV Informationsstelle. Es werden keine fiktiven Fachpersonen, keine erfundenen Institute und keine Werbeversprechen als Beleg verwendet. Wenn eine Quelle einen Wert ändert, muss die Rechenannahme entsprechend aktualisiert werden.

So lesen Sie das Resultat

Das Ergebnis ist eine Modellrechnung. Es zeigt die Wirkung der eingegebenen Werte, aber es ersetzt keinen Bescheid, keine Steuerveranlagung, keine Police, kein Bankangebot und keine Auskunft der zuständigen Behörde. Bei Arbeitslosenversicherung können kleine Unterschiede bei Stichtag, Kanton, Gemeinde, Zivilstand, Alter, Reglement, Tarifcode oder Vertragsmodell grosse finanzielle Wirkung haben. Darum zeigt der Rechner Zwischenergebnisse und nicht nur eine einzelne Endsumme.

Prüfen Sie zuerst, ob die Eingaben dieselbe Periode meinen. Monatslohn, Jahreslohn, Steuerjahr, Prämienjahr, Hypothekarzins pro Jahr und monatliche Zulagen dürfen nicht vermischt werden. Viele Fehler entstehen, weil ein Monatswert in ein Jahresfeld eingetragen wird oder weil ein Prozentwert bereits den Arbeitnehmeranteil statt den Gesamtsatz meint. Der Rechner ist so aufgebaut, dass die wichtigsten Einheiten direkt im Feldnamen stehen.

Schweizer Besonderheiten

Die Schweiz ist föderal organisiert. Bund, Kantone, Gemeinden, Ausgleichskassen, Pensionskassen, Krankenkassen und Banken haben je nach Thema unterschiedliche Rollen. Bei Steuern und Quellensteuer ist der Wohn- oder Arbeitskanton zentral. Bei Sozialversicherungen gelten gesamtschweizerische Mindestregeln, aber Arbeitgeber, Kassen und Reglemente können Details bestimmen. Bei Krankenkassen ist sogar die Postleitzahl relevant. Bei Hypotheken zählen Objekt, Belehnung, Einkommen und Bankrichtlinie.

Für einen sauberen Vergleich sollten Sie die Resultate deshalb nicht isoliert betrachten. Rechnen Sie mindestens ein realistisches Szenario, ein vorsichtiges Szenario und eine Variante mit geänderter Annahme. Bei Arbeitslosenversicherung ist oft nicht der Mittelwert entscheidend, sondern die Frage, ob die Entscheidung auch bei ungünstigeren Bedingungen tragbar bleibt. Das gilt bei einem höheren Quellensteuersatz genauso wie bei einem höheren Hypothekarzins, einer tieferen Franchise oder einer anderen Pensionskassenlösung.

Methodik des Rechners

Die Berechnung erfolgt im Browser. Es werden keine Eingaben an RechnerKalkulator.de übermittelt. Die Formel ist absichtlich transparent gehalten: Der Rechner multipliziert Bemessungsgrundlagen mit Sätzen, zieht Freibeträge oder Obergrenzen ab und weist Zwischenschritte aus. Wo die offizielle Berechnung zu komplex oder kantonal unterschiedlich ist, verlangt der Rechner eine manuelle Eingabe des offiziellen Satzes oder weist die Zahl als Orientierung aus.

Diese Methodik ist nützlich für Plausibilität. Sie ist aber nicht identisch mit Fachsoftware einer Steuerverwaltung, Ausgleichskasse, Pensionskasse, Krankenkasse oder Bank. Solche Systeme berücksichtigen Tabellen, Rundungen, Sonderfälle, Meldeverfahren und Rechtsfolgen, die auf einer einzelnen Webseite nicht vollständig abgebildet werden können. Der Rechner soll helfen, die richtigen Fragen zu stellen und die Grössenordnung zu verstehen.

Dokumentation für spätere Vergleiche

Notieren Sie bei wichtigen Berechnungen Datum, URL, Eingaben, Quellenstand und Ergebnis. Wenn später ein Bescheid oder Angebot abweicht, lässt sich so erkennen, ob ein anderer Kanton, eine andere Gemeinde, ein anderer Tarifcode, eine neue Prämie, ein anderer Zinssatz oder eine andere Periode verwendet wurde. Ohne diese Dokumentation wirkt jede Abweichung wie ein Fehler, obwohl sie oft durch eine legitime Annahme erklärt werden kann.

Bei Schweizer Themen ist auch die Sprache der Quelle wichtig. Viele Kantone publizieren Deutsch, Französisch oder Italienisch, und Begriffe sind nicht immer deckungsgleich. Diese Seite nutzt Schweizer Hochdeutsch und vermeidet deutsche Begriffe, wenn ein Schweizer Begriff üblicher ist. Aus Umsatzsteuer wird MWST, aus Krankenversicherung wird Krankenkasse oder obligatorische Krankenpflegeversicherung, aus Lohnsteuer wird Quellensteuer oder Einkommenssteuer.

Grenzen und Verantwortung

Der Betreiber dieser Seite ist Mustafa Bilgic, Einzelunternehmer, Adıyaman, Türkei. Kontakt: [email protected]. Es gibt keine erfundenen Expertinnen oder Experten und keine behauptete Behördenfreigabe. Die verlinkten Behörden bestätigen nicht diesen Rechner; sie sind die Quellen für Werte, Begriffe und fachliche Einordnung.

Wenn ein Ergebnis für eine verbindliche Entscheidung relevant ist, nutzen Sie die offizielle Quelle, die zuständige Stelle oder qualifizierte Beratung. Das gilt besonders bei Steuerfolgen, Versicherungsansprüchen, Vorsorgebezügen, Hypotheken und Erbschaften. Der Rechner kann eine gute Vorbereitung sein, aber er übernimmt nicht die Rolle einer Verfügung, eines Vertrags oder einer individuellen Beratung.

Quellenfokus dieser Seite

Für diese konkrete Seite wurden folgende Quellenbereiche priorisiert: SECO: Höhe der AHV/IV/EO/ALV-Beiträge, SECO: Arbeitslosenentschädigung, SECO: Faktenblatt Arbeitslosenversicherung. Die Auswahl folgt dem Thema und dem Schweizer Zustandsmodell. Bei kantonalen Fragen werden kantonale Steuerverwaltungen oder Ausgleichskassen verlinkt; bei Bundeswerten werden Bundesstellen oder die AHV/IV Informationsstelle genutzt. Dadurch bleibt nachvollziehbar, warum ein Wert verwendet wird und wo er geprüft werden kann.

ALV Beitrag und Taggeld trennen

Der ALV-Beitrag auf dem Lohn ist einfacher als die spätere Leistungsberechnung. Der Beitrag wird bis zur Lohnobergrenze modelliert und hälftig zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Das Taggeld hängt dagegen von versichertem Verdienst, Anspruchsvoraussetzungen, Beitragszeit, Unterhaltspflichten und weiteren Faktoren ab.

Der Rechner zeigt deshalb Beitrag und Taggeld als getrennte Bereiche. Wer arbeitslos wird, muss Anspruch und Bezugsdauer mit der Arbeitslosenkasse und dem RAV klären. Das SECO beschreibt die Ziele und die wichtigsten Eckpunkte, aber der Einzelfall bleibt entscheidend.

Offizielle Quellen

FAQ

Wie hoch ist der ALV Beitrag 2026?

Der Beitragssatz beträgt 2.2% bis zur massgebenden Lohnobergrenze, je 1.1% für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Was ist der versicherte Verdienst?

Der versicherte Verdienst orientiert sich am massgebenden Einkommen vor der Arbeitslosigkeit und ist für die Taggeldberechnung begrenzt.

Wann gibt es 80% Taggeld?

Nach SECO-Faktenblatt gibt es 80% unter anderem bei Unterhaltspflichten gegenüber Kindern, tiefem versichertem Verdienst oder bestimmter Invalidenrente. Sonst gelten oft 70%.

Wie viele Taggelder sind möglich?

Je nach Beitragsdauer und Situation werden höchstens 200, 260, 400 oder 520 Taggelder ausbezahlt. Details klärt die Arbeitslosenkasse.

Sind Selbständige versichert?

Selbständig Erwerbstätige sind normalerweise nicht beitragspflichtig und damit nicht gleich gegen Arbeitslosigkeit versichert.

Berechnet der Rechner Wartezeiten?

Nein. Wartetage, Sanktionen, Zwischenverdienst und individuelle Anspruchsvoraussetzungen werden nicht vollständig modelliert.

Welche Quellen sind verlinkt?

SECO-Seiten zur Arbeitslosenentschädigung und zu den Beiträgen sowie das SECO-Faktenblatt zur Arbeitslosenversicherung.

Kann ich Arbeitgeberkosten sehen?

Ja. Der Rechner zeigt den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil am ALV-Beitrag getrennt.

Weitere Praxisnotiz 1

Für Arbeitslosenversicherung ist eine zusätzliche Plausibilitätsprüfung sinnvoll, wenn mehrere Stellen mit unterschiedlichen Begriffen arbeiten. Vergleichen Sie den Betrag aus dem Rechner mit der Originalquelle, mit der Abrechnung oder mit dem kantonalen Dokument. Achten Sie darauf, ob ein Satz als Gesamtsatz, Arbeitnehmeranteil, Arbeitgeberanteil, Monatswert oder Jahreswert gemeint ist. Genau diese Unterscheidung verhindert, dass eine formal korrekte Rechnung im konkreten Schweizer Fall falsch interpretiert wird.

Weitere Praxisnotiz 2

Für Arbeitslosenversicherung ist eine zusätzliche Plausibilitätsprüfung sinnvoll, wenn mehrere Stellen mit unterschiedlichen Begriffen arbeiten. Vergleichen Sie den Betrag aus dem Rechner mit der Originalquelle, mit der Abrechnung oder mit dem kantonalen Dokument. Achten Sie darauf, ob ein Satz als Gesamtsatz, Arbeitnehmeranteil, Arbeitgeberanteil, Monatswert oder Jahreswert gemeint ist. Genau diese Unterscheidung verhindert, dass eine formal korrekte Rechnung im konkreten Schweizer Fall falsch interpretiert wird.

Weitere Praxisnotiz 3

Für Arbeitslosenversicherung ist eine zusätzliche Plausibilitätsprüfung sinnvoll, wenn mehrere Stellen mit unterschiedlichen Begriffen arbeiten. Vergleichen Sie den Betrag aus dem Rechner mit der Originalquelle, mit der Abrechnung oder mit dem kantonalen Dokument. Achten Sie darauf, ob ein Satz als Gesamtsatz, Arbeitnehmeranteil, Arbeitgeberanteil, Monatswert oder Jahreswert gemeint ist. Genau diese Unterscheidung verhindert, dass eine formal korrekte Rechnung im konkreten Schweizer Fall falsch interpretiert wird.

Weitere Praxisnotiz 4

Für Arbeitslosenversicherung ist eine zusätzliche Plausibilitätsprüfung sinnvoll, wenn mehrere Stellen mit unterschiedlichen Begriffen arbeiten. Vergleichen Sie den Betrag aus dem Rechner mit der Originalquelle, mit der Abrechnung oder mit dem kantonalen Dokument. Achten Sie darauf, ob ein Satz als Gesamtsatz, Arbeitnehmeranteil, Arbeitgeberanteil, Monatswert oder Jahreswert gemeint ist. Genau diese Unterscheidung verhindert, dass eine formal korrekte Rechnung im konkreten Schweizer Fall falsch interpretiert wird.

Weitere Praxisnotiz 5

Für Arbeitslosenversicherung ist eine zusätzliche Plausibilitätsprüfung sinnvoll, wenn mehrere Stellen mit unterschiedlichen Begriffen arbeiten. Vergleichen Sie den Betrag aus dem Rechner mit der Originalquelle, mit der Abrechnung oder mit dem kantonalen Dokument. Achten Sie darauf, ob ein Satz als Gesamtsatz, Arbeitnehmeranteil, Arbeitgeberanteil, Monatswert oder Jahreswert gemeint ist. Genau diese Unterscheidung verhindert, dass eine formal korrekte Rechnung im konkreten Schweizer Fall falsch interpretiert wird.