ElterngeldPlus vs. Basiselterngeld Rechner 2026 – Höhe und Dauer vergleichen

Von Mustafa Bilgic · Aktualisiert 2026-06-02

ElterngeldPlus beträgt höchstens die Hälfte des Basiselterngeldes, wird dafür aber doppelt so lange gezahlt. Aus einem Monat Basiselterngeld werden zwei Monate ElterngeldPlus. Bei 1.200 € Basiselterngeld sind das 600 € ElterngeldPlus pro Monat über die doppelte Dauer. Der Mindestbetrag liegt bei 150 € (halb von 300 €). ElterngeldPlus lohnt besonders, wenn Sie während des Bezugs in Teilzeit arbeiten, weil dann beides kombiniert oft mehr ergibt als Basiselterngeld.

ElterngeldPlus vs. Basiselterngeld Rechner 2026

ElterngeldPlus vs. Basiselterngeld 2026: der Unterschied

Beim Elterngeld haben Eltern die Wahl zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus. Das Basiselterngeld ersetzt rund 65 % des wegfallenden Nettoeinkommens (mindestens 300 €, höchstens 1.800 €) und wird bis zu 14 Monate gezahlt. Das ElterngeldPlus beträgt höchstens die Hälfte des Basiselterngeldes, wird dafür aber doppelt so lange ausgezahlt: Aus einem Basismonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate.

Der ElterngeldPlus vs. Basiselterngeld Rechner 2026 oben zeigt, wie viel ElterngeldPlus Sie monatlich erhalten, über welchen Zeitraum und wie sich der Bezug mit einem Teilzeit-Nettoeinkommen kombinieren lässt. So sehen Sie, welche Variante für Ihre Situation günstiger ist.

Wie wird ElterngeldPlus berechnet?

ElterngeldPlus berechnet sich grundsätzlich genauso wie das Basiselterngeld, beträgt monatlich aber höchstens die Hälfte des Basiselterngeldes, das ohne Teilzeiteinkommen zustünde. Der Mindestbetrag liegt bei 150 € (die Hälfte des Basis-Mindestbetrags von 300 €), der Höchstbetrag bei 900 € (die Hälfte von 1.800 €).

Der Clou: Wer während des ElterngeldPlus-Bezugs in Teilzeit arbeitet, verliert weniger als beim Basiselterngeld. Beim Basiselterngeld wird das Teilzeiteinkommen voll angerechnet und verkürzt faktisch die sinnvolle Bezugsdauer; beim ElterngeldPlus ist der Deckelungsbetrag so gestaltet, dass das ElterngeldPlus oft in voller Höhe erhalten bleibt – über die doppelte Zeit.

Tabelle: Basiselterngeld vs. ElterngeldPlus im Vergleich

MerkmalBasiselterngeldElterngeldPlus
Höhe/Monat300–1.800 €150–900 € (max. Hälfte)
Bezugsdauerbis 12–14 Monatedoppelt so lang
Umrechnung1 Monat= 2 ElterngeldPlus-Monate
Ideal beikeiner ErwerbstätigkeitTeilzeit während des Bezugs

Wann lohnt sich ElterngeldPlus?

ElterngeldPlus lohnt sich vor allem, wenn Sie früh wieder in Teilzeit einsteigen möchten. Weil das ElterngeldPlus über den doppelten Zeitraum gezahlt wird und das Teilzeiteinkommen günstiger behandelt wird, erhalten Sie insgesamt häufig mehr Elterngeld als mit dem Basiselterngeld. Zudem verteilt sich die finanzielle Unterstützung auf einen längeren Zeitraum, was die Rückkehr in den Beruf erleichtert.

Wer dagegen gar nicht arbeitet und die volle Höhe in kurzer Zeit nutzen will, fährt mit dem Basiselterngeld besser, weil es pro Monat doppelt so hoch ist. Viele Eltern kombinieren beide Varianten: einige Monate Basiselterngeld direkt nach der Geburt, danach ElterngeldPlus während der Teilzeitphase.

Partnerschaftsbonus zusätzlich nutzen

Wenn beide Elternteile gleichzeitig in Teilzeit arbeiten, gibt es zusätzlich den Partnerschaftsbonus: weitere Monate ElterngeldPlus, wenn beide Eltern in einem bestimmten Stundenkorridor (in der Regel 24 bis 32 Wochenstunden) erwerbstätig sind. Der Partnerschaftsbonus belohnt die partnerschaftliche Aufteilung von Familie und Beruf mit zusätzlichen Bezugsmonaten.

Der Partnerschaftsbonus wird beiden Elternteilen für jeweils mehrere zusätzliche Monate gewährt. Diese Monate sind im Rechner nicht automatisch berücksichtigt; sie erhöhen die Gesamt-Bezugsdauer und damit die Gesamtsumme des Elterngeldes weiter, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Elterngeld mit Teilzeit kombinieren

Während des Elterngeldbezugs dürfen Sie in Teilzeit bis zu einer bestimmten Wochenstundenzahl arbeiten (in der Regel höchstens 32 Stunden). Das Teilzeiteinkommen wird auf das Elterngeld angerechnet, allerdings nicht eins zu eins. Beim ElterngeldPlus ist die Anrechnung besonders günstig gestaltet, sodass sich Arbeit und Elterngeldbezug gut ergänzen.

Im Rechner geben Sie Ihr erwartetes Teilzeit-Nettoeinkommen ein und sehen, wie viel Ihnen während der ElterngeldPlus-Phase pro Monat insgesamt zur Verfügung steht – ElterngeldPlus plus Teilzeitlohn. So lässt sich die finanzielle Situation während der Elternzeit realistisch planen.

Einkommensgrenze beim Elterngeld 2026

Für Geburten gilt eine Einkommensgrenze: Paare und Alleinerziehende mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen oberhalb eines bestimmten Betrags erhalten kein Elterngeld mehr. Diese Grenze wurde zuletzt mehrfach abgesenkt. Wer knapp darunter liegt, sollte die genaue Berechnung des maßgeblichen Einkommens prüfen, da Freibeträge und Abzüge das relevante Einkommen mindern können.

Die Einkommensgrenze bezieht sich auf das zu versteuernde Einkommen des Kalenderjahres vor der Geburt. Liegt Ihr Einkommen darüber, entfällt der Anspruch unabhängig davon, ob Sie Basiselterngeld oder ElterngeldPlus wählen würden. Der Rechner setzt voraus, dass ein Anspruch dem Grunde nach besteht.

Antrag und Auszahlung

Elterngeld – ob Basis oder Plus – muss bei der zuständigen Elterngeldstelle beantragt werden. Es wird rückwirkend für höchstens drei Monate vor dem Antragsmonat gezahlt, weshalb ein früher Antrag sinnvoll ist. Die Wahl zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus sowie die Aufteilung der Monate legen Sie im Antrag fest; eine spätere Änderung ist nur eingeschränkt möglich.

Da die optimale Kombination von der individuellen Einkommens- und Familiensituation abhängt, lohnt sich vor der Antragstellung eine genaue Planung. Der Rechner hilft, die Höhe und Dauer von ElterngeldPlus einzuschätzen; die verbindliche Berechnung nimmt die Elterngeldstelle vor.

Bemessungszeitraum und Elterngeld-Höhe

Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem durchschnittlichen Nettoeinkommen der zwölf Monate vor der Geburt (bei Selbstständigen nach dem letzten Wirtschaftsjahr). Das Elterngeld ersetzt rund 65 % dieses wegfallenden Nettoeinkommens, bei niedrigeren Einkommen sogar einen höheren Prozentsatz. Daraus ergibt sich das Basiselterngeld, dessen Hälfte das ElterngeldPlus bildet.

Wer vor der Geburt ein höheres Einkommen hatte, erhält mehr Elterngeld – bis zum Höchstbetrag von 1.800 € beim Basiselterngeld. Mutterschaftsgeld, das vor und nach der Geburt gezahlt wird, wird auf das Elterngeld angerechnet.

Bestimmte Monate können aus dem Bemessungszeitraum ausgeklammert werden, etwa Monate mit Mutterschaftsgeld, einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung oder dem Bezug von Elterngeld für ein älteres Kind. Dadurch sinkt das maßgebliche Durchschnittseinkommen nicht unnötig. Für die Berechnung von ElterngeldPlus ist das maßgebliche Basiselterngeld die Ausgangsgröße, die Sie in den Rechner eingeben.

Selbstständige sollten beachten, dass für sie statt der zwölf Monate vor der Geburt das letzte abgeschlossene Wirtschaftsjahr maßgeblich ist. Ein Wechsel des Bemessungszeitraums ist hier nicht frei wählbar, sondern gesetzlich vorgegeben, was die Planung des Elterngeldes für Selbstständige etwas weniger flexibel macht als für Angestellte.

Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag

Familien mit mehreren Kindern können einen Geschwisterbonus erhalten: Das Elterngeld erhöht sich um einen prozentualen Aufschlag, wenn ein weiteres Kind unter einem bestimmten Alter im Haushalt lebt. Bei Mehrlingsgeburten gibt es zusätzlich einen Mehrlingszuschlag pro weiterem Kind. Diese Zuschläge erhöhen sowohl das Basiselterngeld als auch das daraus abgeleitete ElterngeldPlus.

Der Geschwisterbonus und der Mehrlingszuschlag werden zusätzlich zum regulären Elterngeld gewährt und können die monatliche Leistung spürbar anheben. Sie sind im Rechner nicht automatisch berücksichtigt; falls Sie Anspruch darauf haben, erhöht sich das tatsächliche Elterngeld entsprechend.

Der Geschwisterbonus beträgt einen prozentualen Aufschlag auf das zustehende Elterngeld, mindestens jedoch einen festen Sockelbetrag. Voraussetzung ist in der Regel ein Geschwisterkind unter drei Jahren oder zwei Kinder unter sechs Jahren im Haushalt. Bei Mehrlingen kommt pro Mehrlingskind ein fester monatlicher Zuschlag hinzu. Die genaue Höhe ermittelt die Elterngeldstelle auf Basis Ihrer Familiensituation; der Rechner zeigt das Grundgerüst des ElterngeldPlus.

Der Geschwisterbonus läuft, sobald das ältere Geschwisterkind die Altersgrenze überschreitet. Familien sollten den Bezug daher so planen, dass sie den Bonus möglichst lange ausschöpfen. Auch das Zusammenspiel mit dem Partnerschaftsbonus will durchdacht sein, um die Gesamtleistung über alle Bezugsmonate zu maximieren.

Elternzeit und Elterngeld koordinieren

Elterngeld und Elternzeit sind zwei verschiedene Dinge: Die Elternzeit ist der Anspruch auf unbezahlte Freistellung vom Job (bis zu drei Jahre pro Kind), das Elterngeld die finanzielle Leistung. Beide müssen aufeinander abgestimmt werden. Das ElterngeldPlus eignet sich besonders gut, um eine längere Elternzeit mit Teilzeitarbeit finanziell zu begleiten, da es über den doppelten Zeitraum gezahlt wird.

Die Elternzeit muss rechtzeitig beim Arbeitgeber angemeldet werden, das Elterngeld bei der Elterngeldstelle beantragt werden. Wer Teilzeit in Elternzeit plant, sollte die zulässige Stundengrenze beachten.

Ein Teil der Elternzeit – in der Regel bis zu 24 Monate – kann auf die Zeit zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes übertragen werden, etwa um die Einschulung zu begleiten. Diese Flexibilität lässt sich gut mit ElterngeldPlus und dem Partnerschaftsbonus kombinieren. Eine vorausschauende Koordination von Elternzeit, Teilzeitarbeit und ElterngeldPlus ermöglicht eine längere, finanziell abgesicherte Familienphase. Der Rechner hilft bei der Einschätzung der ElterngeldPlus-Leistung.

Wer eine längere Elternzeit plant, kann einen Teil davon auf die Zeit zwischen drittem und achtem Geburtstag des Kindes übertragen und so etwa die Einschulung begleiten. In Kombination mit ElterngeldPlus und dem Partnerschaftsbonus lässt sich daraus eine flexible, finanziell abgesicherte Familienphase gestalten.

Steuerliche Behandlung des Elterngeldes

Das Elterngeld ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt: Es erhöht den Steuersatz, der auf das übrige zu versteuernde Einkommen des Haushalts angewendet wird, ohne selbst besteuert zu werden. Das kann bei der gemeinsamen Veranlagung von Ehepaaren zu einer Steuernachzahlung führen, wenn der andere Partner weiterhin Einkommen erzielt.

Wer Elterngeld bezogen hat, ist zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet, damit das Finanzamt den Progressionsvorbehalt anwenden kann. Dieser Effekt sollte bei der Familienplanung berücksichtigt werden, ist aber meist überschaubar.

Die Höhe der möglichen Nachzahlung hängt davon ab, wie viel Elterngeld bezogen wurde und wie hoch das übrige Haushaltseinkommen ist. Manche Paare legen daher vorsorglich einen Teil des Elterngeldes für eine etwaige Steuernachzahlung zurück. Eine geschickte Wahl der Steuerklassen im Jahr vor der Geburt kann zudem die Höhe des Elterngeldes beeinflussen. Der Rechner ermittelt die Höhe des ElterngeldPlus; die steuerliche Wirkung über den Progressionsvorbehalt ergibt sich aus der gesamten Einkommenssituation des Haushalts.

Ob Basiselterngeld, ElterngeldPlus oder eine Kombination beider Varianten am günstigsten ist, hängt von der individuellen Einkommens- und Familiensituation ab. Der Rechner liefert die Grundlage, um die Höhe und Dauer von ElterngeldPlus einzuschätzen und die beste Strategie für die eigene Elternzeit zu finden.

Selbstständige und ElterngeldPlus

Auch Selbstständige haben Anspruch auf Elterngeld und ElterngeldPlus. Die Berechnung erfolgt allerdings nicht aus dem Netto der letzten zwölf Monate, sondern aus dem Gewinn des letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahres vor der Geburt. Dadurch kann sich für Selbstständige ein anderer Bemessungszeitraum ergeben als für Angestellte, was die Höhe des Elterngeldes beeinflusst.

ElterngeldPlus ist für Selbstständige besonders interessant, weil sie ihre Tätigkeit während des Bezugs oft in reduziertem Umfang fortführen möchten. Die zulässige Wochenarbeitszeit gilt auch für Selbstständige; entscheidend ist der durchschnittliche Arbeitsumfang. Das während des Bezugs erzielte Einkommen wird auf das Elterngeld angerechnet, beim ElterngeldPlus jedoch günstiger.

Wer als Selbstständiger ElterngeldPlus plant, sollte die Gewinnermittlung und die Anrechnung des laufenden Einkommens sorgfältig durchdenken, da beides die Höhe der Leistung bestimmt. Der Rechner zeigt das Grundprinzip von ElterngeldPlus – halbe Höhe, doppelte Dauer – und die Kombination mit einem Teilzeiteinkommen. Die konkrete Berechnung für Selbstständige nimmt die Elterngeldstelle auf Basis des maßgeblichen Gewinns vor.

Auch Alleinerziehende profitieren von ElterngeldPlus und können unter bestimmten Voraussetzungen zusätzliche Partnermonate allein in Anspruch nehmen, da bei ihnen kein zweiter Elternteil vorhanden ist. Die längere Bezugsdauer des ElterngeldPlus passt gut zu einer schrittweisen Rückkehr in den Beruf, die Alleinerziehende häufig anstreben.

Bei der Antragstellung sollten Eltern die Aufteilung der Monate sorgfältig planen, da eine spätere Änderung nur eingeschränkt möglich ist. Eine Beratung bei der Elterngeldstelle oder mit einem Elterngeldrechner hilft, die optimale Kombination aus Basiselterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus zu finden und die Gesamtleistung über alle Bezugsmonate zu maximieren.

Fazit: ElterngeldPlus 2026 richtig einsetzen

ElterngeldPlus halbiert den monatlichen Betrag, verdoppelt aber die Bezugsdauer und ist besonders günstig, wenn Sie während des Bezugs in Teilzeit arbeiten. Mit dem ElterngeldPlus vs. Basiselterngeld Rechner 2026 vergleichen Sie beide Varianten, sehen die Gesamtsummen und können den Bezug mit Ihrem Teilzeiteinkommen kombinieren – für die finanziell beste Lösung in Ihrer Elternzeit.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie hoch ist das ElterngeldPlus?

ElterngeldPlus beträgt höchstens die Hälfte des Basiselterngeldes, das ohne Teilzeiteinkommen zustünde. Bei 1.200 € Basiselterngeld sind das 600 € ElterngeldPlus pro Monat. Der Mindestbetrag liegt bei 150 €, der Höchstbetrag bei 900 €. Dafür wird ElterngeldPlus doppelt so lange gezahlt wie Basiselterngeld.

Was ist der Unterschied zwischen ElterngeldPlus und Basiselterngeld?

Das Basiselterngeld ist pro Monat höher (300–1.800 €), wird aber kürzer gezahlt. ElterngeldPlus ist monatlich höchstens halb so hoch, wird dafür doppelt so lange gezahlt: Aus einem Basismonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate. ElterngeldPlus ist besonders bei Teilzeitarbeit während des Bezugs vorteilhaft.

Wann lohnt sich ElterngeldPlus?

ElterngeldPlus lohnt sich vor allem, wenn Sie früh wieder in Teilzeit einsteigen. Weil es über den doppelten Zeitraum gezahlt wird und das Teilzeiteinkommen günstiger angerechnet wird, erhalten Sie insgesamt oft mehr Elterngeld als mit dem Basiselterngeld. Ohne Erwerbstätigkeit ist meist das Basiselterngeld besser.

Kann ich Basiselterngeld und ElterngeldPlus kombinieren?

Ja. Viele Eltern beziehen zunächst einige Monate Basiselterngeld direkt nach der Geburt und wechseln dann zu ElterngeldPlus während der Teilzeitphase. Die Aufteilung legen Sie im Elterngeldantrag fest. Ein Basismonat kann in zwei ElterngeldPlus-Monate umgewandelt werden.

Was ist der Partnerschaftsbonus?

Der Partnerschaftsbonus gewährt zusätzliche ElterngeldPlus-Monate, wenn beide Elternteile gleichzeitig in einem bestimmten Stundenkorridor (meist 24 bis 32 Wochenstunden) in Teilzeit arbeiten. Er belohnt die partnerschaftliche Aufteilung von Familie und Beruf mit weiteren Bezugsmonaten für beide Eltern.

Darf ich während des Elterngeldbezugs arbeiten?

Ja, in Teilzeit bis zu einer bestimmten Wochenstundenzahl (in der Regel höchstens 32 Stunden). Das Teilzeiteinkommen wird auf das Elterngeld angerechnet, beim ElterngeldPlus jedoch besonders günstig. So ergänzen sich Arbeit und Elterngeldbezug, und der Wiedereinstieg in den Beruf wird erleichtert.

Gibt es eine Einkommensgrenze beim Elterngeld?

Ja. Paare und Alleinerziehende mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen oberhalb einer bestimmten Grenze erhalten kein Elterngeld mehr. Die Grenze bezieht sich auf das Kalenderjahr vor der Geburt und wurde zuletzt mehrfach abgesenkt. Sie gilt unabhängig davon, ob Basiselterngeld oder ElterngeldPlus gewählt würde.

Wie lange wird ElterngeldPlus gezahlt?

ElterngeldPlus wird doppelt so lange gezahlt wie das entsprechende Basiselterngeld: Jeder Basismonat wird in zwei ElterngeldPlus-Monate umgewandelt. In Kombination mit dem Partnerschaftsbonus kann sich die Gesamtbezugsdauer weiter verlängern. Die genaue Dauer legen Sie im Antrag bei der Elterngeldstelle fest.